Sollte die EU Griechenland fallenlassen?

Datum: 23.09.2011

Autor: juri

Betreff: -

Weil ich nicht derartig umfassende Informationen über die Lage Griechenlands habe wie andere, werde ich mir nicht anmaßen die Politiker oder andere Verantwortliche zu kritisieren. Ich bin allerdings der Meinung, dass Präventivschritte unternommen werden könnten und sollten. Meines Wissens nach ist Griechenland durch Falschdarstellung seines Haushaltes zu unrecht Mitglied der EU geworden. Der Grundstein für diese Krise wurde also schon vor einigen Jahren gelegt. Das geschehene kann man leider nicht rückgängig machen, weswegen die gesamte EU die Folgen dieses Betrugs ausbaden muss. Ich denke nicht, dass es die Wirtschaft stärken würde, Griechenland einfach fallen zu lassen aber ich hoffe in Zukunft werden Beitrittsanwärterstärker kontrolliert.

Lg, juri

Umsturz in Libyen - wie geht es weiter?

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Was mich bewegt...

Datum: 17.05.2011

Autor: Jan Morf

Betreff: Strauss-Kahn

Die Ereignisse rund um den IWF-Chef sind doch schon reichlich merkwürdig. Der Franzose hat 3,5 Jahre an der Spitze des IWF gestanden und gute Arbeit geleistet. Genau jetzt, vor den Diskussionen zu den Rettungsschirmen der Euroländer und dem weiteren Verfahren, beispielsweise mit Griechenland, hat er angeblich eine Hotelangestellte versucht zu vergewaltigen.

Irgendwie erinnert uns das doch an Julian Assange, der, ebenfalls auf der Höhe seines Einflusses, eine Vergewaltigung begangen haben soll.

Da Strauss-Kahn ebenfalls französischer Präsidentschaftskandidat war, brodelt die Gerüchteküche umso mehr.

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Sollten deutsche AKWs angesichts der Ereignisse in Japan unverzüglich vom Netz genommen werden?

Datum: 02.05.2011

Autor: Bjöörn

Betreff: AKW's

Man darf allerdings auch nicht vergessen, dass Deutschland noch auf den Atomstrom angewiesen ist. Der Umbruch muss fließend passieren. Wenn man in Deutschland die AKWs abschaltet, sollte man auch nicht auf Atomstrom aus Frankreich angewiesen sein. Die Sicherheitsstandards dort sind bei weitem nciht so hoch wie in Deutschland und die meisten AKWs der Franzosen stehe direkt am Rheinufer - vor unserer Haustür! Wenn man kurzzeitig auf fossile Brennstoffe umsteigt sollte man sich die Frage stellen, ob man wirklich nochmehr Öl aus den arabischen Ländern importieren wil; denn wie wir alle wissen ist es dort mit den Menschenrechten so eine Sache. Gas aus Russland ist ebenflls nciht wirmklich zu empfehlen. Wir solten uns nicht noch abhänger von Russland machen; da ist es mit den Menschenrechten ebenfalls nciht immer eindeutig gehalten und es ist politisch nicht wiklich ratsam sich stärker an die Russen zu binden. Man muss de übergang zur regenerativen Energietechnik also fließend hinbekommen ohne groß Strom zu importieren.

Datum: 09.04.2011

Autor: Lea

Betreff: AKW

Meiner Meinung nach ist es sehr sinnvoll, dass die Atomkraftwerke nun noch einmal auf ihre Sicherheit geprüft werden und abgeschaltet werden sollen. Dann tragen wir dazu bei die Umwelt zu schonen und produzieren keinen Atommüll mehr.
Allerdings finde ich den Anlass dieser Aktion - die Ereignisse in Japan - vollkommen falsch, denn in Deutschland ist es eher unwarscheinlich, dass ein Erdbeben mit solcher Wucht und gleich darauf ein 10m hoher Tsunami auf eines unserer Atomkraftwerke trifft. Und unsere Atomkraftwerke aus Angst vor einem Atomunfall abzuschalten nützt eigentlich auch nichts, da viele unserer Nachbarländer weiterhin auf Atomkraft setzen und wir bei einem Unfall gleich mitverstrahlt wären.
Die Bundesregierung sollte genau wie Björn es sagt, mehr in erbeuerbare Energien investieren und die Atomkraftwerke abschalten, weil sie schlecht für unsere Zukunft sind.
Außerdem sollten die Atomkraftwerke meiner Meinung nach verstaatlicht werden, damit nicht jedes Leck und jeder Störfall aus Kostengründen vertuscht wird.

Datum: 01.05.2011

Autor: Joel

Betreff: Antw.:AKW

Wandel ist zwar gut. nur in der Geschwindigkeit unmöglich.
Die Wirtschaft schreit schon auf, vorallem Betriebe die einen hohen Energieverbrauch haben, werden unter dem schnellen Wandel untergehen. Die Stromkosten wären einfach zu hoch, der Betrieb müsste Arbeiter entlassen bzw. Insolvenz anmelden. Es muss ein geregelten Wandel geben, zwar schnell aber nicht zu überstürzt, dass ein gleichmäßiger Strompreis gewährleistet werden kann.

Ich stell mich jetzt nicht hinter Atomkraft, ich bin gegen diese Energieform und für die Energiewende.

Datum: 29.03.2011

Autor: Juri

Betreff: -

Ich denke, dass die Katastrophe von Fukushima den Menschen auch hier in Deutschland die Augen geöffnet hat. Ich glaube nicht, dass sich jetzt alles von heute auf morgen ändern wird, aber ich kann mir gut vorstellen, dass die Atomenergie nun endgültig als negativ im Kopf der Menschen verankert ist. In Deutschland haben wir denke ich eine gute Grundlage für einen einigermaßen schnellen Wechsel auf erneuerbare Energien, da wir zum Einen schon in sie investieren, zum Anderen auch die Bevölkerung einem Wechsel aufgeschlossen ist. Das bemerkt mittlerweile auch "endlich" die Politik. Mittlerweile haben sich glaube ich fast alle namhaften Parteien gegen eine längerfristige Nutzung von Atomenergie ausgesprochen, und das ist meiner Meinung nach ein großer Schritt in die richtige Richtung.

Datum: 28.03.2011

Autor: Finja

Betreff: AKW

Ich denke auch, dass wir möglichst schnell auf erneuerbare Energie umsteigen sollten und die Deutschen sind auf einem guten Weg dahin. Bei deutschen Ökostrom Anbietern sind seit dem Ereignis in Japan 300%, bei einigen sogar bis zu 1000%, mehr Anmeldungen eingegangen. Und wenn die Nachfrage nach Ökostrom immer größer wird, dann werden diese Unternehmen auch mehr Kraftwerke bauen und so die Atomkraft langsam verdrängen. Wind- und Sonnenenergie sind im Überfluss vorhanden und man kann diese Energie in Form von Wasserstoff sehr gut speichern, es wäre also für alle genug Energie vorhanden. Allerdings müssen diese neuen Kraftwerke ersteinmal gebaut werden, was natürlich einige Jahre dauern wird, meiner Meinung nach aber eine gute Investition ist.
Leider sind wir Deutschen mit dieser Einstellung eher die Minderheit und gerade Länder wie Japan wollen die Anzahl ihrer Atomkraftwerke vervielfachen, was ich besonders nach so einer Katastrophe nicht verstehen kann.

Datum: 15.03.2011

Autor: Pascal

Betreff: AKW

Ich kann meinen Vorredner nur zu stimmen.
Es ist sehr traurig zu sehen, was in Japan gesehen ist. Aber, man weiß genau, dass es in dieser Region viele Erdbeben (bis zu 5000 pro Jahr!) gibt, die AKW's in der dortigen Region sind zwar ein Stück weit darauf eingestellt (sollten ja nach japanischen Angaben bis zu Erdbebenstärke 8,0 halten), jedoch war es abzusehen, dass es in absehbarer Zeit ein "Jahrhunderterdbeben" geben würde.
Zum Glück gibt es in Deitschland weder Tsunamis noch sehr starke Erdbeben, jedoch sollte man von der Atomkraft auf erneuerbare Energie umsteigen. In der Nordsee wird meiner Meinung nach schon ein Windpark o.Ä. gebaut. Man sollte das Geld lieber in diese Energieformen stecken, als in die viel zu gefährliche Atomkraft. Zum Glück werden die älteren AKW's in Deutschland vom Netz genommen, zum Glück!

Datum: 17.03.2011

Autor: Levke

Betreff: Antw.:AKW

Hier habt vollkommen Recht!
Wir sollten in Deutschland wirklich schnellst moeglich auf alternative Energieformen umsteigen.
Jedoch ist hierbei auch zu bedenken, dass z.B die Windparks auf der Nordsee nicht unbedingt von Vorteil sind, wenn man auch an die Tiere die im Meer leben denkt.
Diese werden von den Geraeuschen unter Wasser, welche durch die Windparks entstehen oft abgelenkt und verwirrt, so dass es zum sterben vieler Tiere kommt. Zudem nehmen z.B Windmuehlen sehr viel Platz in Anspruch.
Leider denke ich, dass wir noch lange Zeit mit dem Vorhandensein von AKW's leben muessen.

Datum: 15.03.2011

Autor: Björn

Betreff: AKW

Ich denke, dass in Europa so schnell wie möglich die regenerativen Energietechniken gefördert werden müssen. Natürlich ist Deutschland nicht so stark von Erdbben und Tsunamis gefährdet wie Japan. Aber der Vorfall in Japan zeigt deutlich wie gefährlich diese Technologie ist. Die Zukunft ist und bleibt die umweltfreundliche Energiegewinnung! Eigentlich wollte Deutschland ja schon letztes Jahr bzw. dieses Jahr die ersten AKWs abschalten. Die Regierung hat sich meiner Meinung nach aber nicht genug um die Förderung der regenerativen Energietechnik gekümmert.
In diesem Sinne: Atomkraft, nein nein!
;)

Datum: 14.03.2011

Autor: Nils

Betreff: AKW

Erst einmal muss man sagen, dass die Ereignisse in Japan viele Menschen auf der ganzen Welt mitgenommen haben. Für mich ist und bleibt es immer noch unerklärlich, wie man Atomkraftwerke auf einer extrem stark Erdbeben gefärdeten Insel baeuen kann!
Was die AKW's in Deutschland betrifft bin ich der Ansicht, dass es momentan zu viele aktive Atomkraftwerke gibt und es ohne weiteren großen Veränderungen ein oder zwei Kraftwerke geschlossen werden könnten, zum Beispiel die Ältesten oder die Unsichersten vor Anschlägen, wie Flugzeugangriffen etc.
Das größte Vorbild für mich ist in der Betrachtung eindeutig Dänemark, da unser Nachbaarland bis in 20 Jahren komplett auf die erneuerbaren Energieen setzt. Für Deutschland wäre dies aber im Moment gar nicht relevant, da wir erst einmal langsam Stück für Stück unsere vielen Atomkraftwerke nacheinander vom Netz nehmen sollten. Damit würde aber ein weiteres Problem entstehen, nämlich das jeder Bürger mit einer enormen Strompreisanziehung rechnen müsste, vor allem weil auch die Hartz IV-Empfänger den Strom vom Staat bezahlt bekommen und der Staat sich dieses Gerld durch Steuern wieder einsacken würde.
Ich finde es eine ganz schwere Entscheidung ob die Atomkraftwerke sofort geschlossen werden sollten. Meiner Meinung nach hat Angela Merkel heute richtig reagiert, indem sie ein dreimonatiges Monatorium erstellt hat. Ebenfalls denke ich auch, das sich gerade in Deutschland noch einiges in Sachen Atomkraft ändern wird und deshalb bin ich gespannt wie sich die Lage hier, aber erst einmal vor allem in Japan verändert.
Liebe Grüße
Nils

Wie glaubhaft ist die Atompolitikwende der Bundesregierung?

Datum: 01.04.2011

Autor: Jan Morf

Betreff: Atompolitik

https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/extra_3/media/extradreiblog651_v-original.jpg

Datum: 01.04.2011

Autor: Jan Morf

Betreff: Atompolitik

Die angekündigte Wende in der Atompolitik ist ziemlich hanebüchen. Nachdem Schwarz-Gelb grade Laufzeitverlängerungen ausgehandelt hatte unter denen vorallem auch Fr. Merkels Ruf stark litt, vollführen die Regierenden eine 180° Wende.
Nicht genug, dass da zwei Parteien unsere Sicherheit für schlichtes Geld verkauft haben; sobald diese Entscheidung politisch Untragbar wurde, will man plötzlich nurnoch aus den Verlängerungen heraus.
Sachverständige haben bereits angekündigt, dass eine Klage der großen Energiedienstleister wohl Erfolg haben würde, es sei denn es kommt ein neues Energiegesetz. Kurzfrist ist ein wirkliches, echtes Abschalten der Meiler unwarscheinlich.
Positive Effekte dieses Debakels allerdings:
-Die Grünen, immer eine Randpartei gewesen, werden wohl bald den ersten Ministerpräsidenten stellen. Trotz vieler Kontoversen, die diese Partei -wie alle anderen auch- auffweist, tut es dem Staat gut, dass sie beteiligt ist.
- Es wird überhaupt wieder über die Atomproblematik diskutiert. Deutschland hat die Laufzeitverlängerungen ja doch "recht" einfach geschluckt.

Die Wende ist durchaus positiv zu sehen und hat möglicherweise auch einen guten Effekt, allerdings doch eher ein schnell herumgerissenes Steuer und kein glaubhaftes politisches Hadeln.